Presseberichte Nomember

Samstag 23.11.2019 14:00 Uhr

Brand bei der Firma Nemera Neuenburg GmbH. Das Unternehmen und die Rettungskräfte üben den Ernstfall

Was ist für die Freiwillige Feuerwehr Neuenburg am Rhein bei einem Brand eines Stromtransformators zu beachten und welchen Abläufen und Szenarien sehen sich die Einsatzkräfte gegenüber, wenn sie am Unglücksort eintreffen?

Diesem Szenario widmete sich am Samstag den, 23.11.2019 um 14:00 Uhr eine Feuerwehrübung bei der Firma Nemera Neuenburg GmbH, wo der Brand eines Stromtransformators mit Überschlag auf das Hauptgebäude angenommen wurde.

Die Feuerwehr traf innerhalb weniger Minuten nach auslösen des Alarms an der Brandstelle ein.

Bei nebligen Wetter sahen sich die mehr als 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Neuenburg am Rhein mit den Abteilungen Grißheim, Zienken, Steinenstadt, der Drehleiter Müllheim, sowie Rettungskräfte, Notarzt des DRK Müllheim und OV Neuenburg unter der Leitung von Kommandant Andreas Grozinger und Einsatzleiter M. Sick einer unübersichtlichen Lage mit vielen Verletzten gegenüber.

Die vielen Verletzten, die allesamt durch Mitglieder des Jugend-Rot-Kreuz und Schulsanitäter von Neuenburg gespielt, waren notfalltechnisch zu versorgen.

Zusätzlich nutzte das Kriseninterventionsteam des Kreises die Übung um die Betreuung der vielen Verletzten und Mitarbeiter zu simulieren.

Parallel zu den Rettungsmaßnahmen und der Brandbekämpfung wurde auf dem Parkplatz vor dem Betriebsgelände eine Einsatzleitung aufgebaut in der sich alle Rettungskräfte im Team bei ihren Einsatztaktischen Maßnahmen koordinieren konnten.

Um den Brand zu löschen und die Verletzten aus dem Gefahrenbereichen der Dachfläche des Werkes zu evakuieren musste die Feuerwehr auch eine Drehleiter einsetzen, Riegelstellungen zu angrenzende Gebäude wurden zur Absicherung eingerichtet.

Zehn weitere Löschfahrzeuge standen für die eigentliche Brandbekämpfung und zur weiteren Gefahrenabwehr bereit.

Feuerwehrkommandant Andreas Grozinger betonte, dass man im Ernstfall die Feuerwehren der angrenzenden Gemeinden bei einem solchen Brand zu Unterstützung rufen würde – um die Atemschutztrupps bei ihrer körperlich sehr anstrengenden Arbeit derzeitig auszulösen, sowie zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung aus dem nahegelegenen Rhein.

Nach ca. 2 Stunden war die Übung erfolgreich beendet und alle Beteiligten trafen sich in der Kantine des Werkes zu einem Imbiss und einer Nachbesprechung der Übung.

Herr Bürgermeister Joachim Schuster und der Feuerwehrkommandant Andreas Grozinger wiesen auf die Wichtigkeit einer solchen Brandschutzübung hin, die nicht nur den Rettungskräften das Training eines solchen Szenarios ermöglicht, sondern auch der betroffenen Firma hilft, eventuelle Schwachstellen und Mängel im Brandschutz zu beseitigen.
Gleichzeitig betonten beide das gute Zusammenspiel zwischen den Beteiligten und das tolle Engagement der Rettungskräfte.

Auch Mitglieder des Gemeinderates der Stadt Neuenburg am Rhein waren als Übungsbeobachter an der Übung anwesend.

Die Firma Nemera Neuenburg GmbH möchte sich auf diesem Wege noch mal bei allen Beteiligten vor allem bei den eigenen Brandschutzhelfern die die Übung tatkräftig unterstützten bedanken.

 Freitag 15.11.19 8:29 Uhr

Rauchentwicklung in einer Bearbeitungsmaschine

Am Freitag, 15. November bemerkten Mitarbeiter eines Industriebetriebs in die Otto-Lilienthal-Straße gegen 08:30 Uhr eine Rauchentwicklung aus einer Absauganlage einer Bearbeitungsmaschine, sie alarmierten umgehend die Rettungskräfte. Die Rauchentwicklung breitete sich im Produktionsbereich aus. Das Gebäude war beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits geräumt. Um den Schaden am Gebäude und der Bearbeitungsmaschine so gering wie möglich zu halten wurde durch die Einsatzleitung der Feuerwehr mit Absprache der Geschäftsleitung entschieden die brennenden Filter der Absauganlage auszubauen und im freien abzulöschen. Kurz nach 09:15 Uhr waren die Löscharbeiten abgeschlossen, die Einsatzkräfte der Polizei Rettungsdienst und Feuerwehren Neuenburg am Rhein und Abt. Zienken rückten wieder ein.

Sonntag 10.11.19 22:12 Uhr

Verkehrsunfall auf der L134 Zienken Richtung Grißheim, eine Person im Fahrzeug eingeschlossen

Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden die Rettungskräfte am Sonntag, 10. November um 22:15 Uhr auf der L134 Zienken in Richtung Grißheim alarmiert.

Ein PKW kam wohl auf Grund der Witterung und nicht angepasster Geschwindigkeit von Buggingen kommend über den Breitenweg und stürzte an der L134 die Böschung hinunter. Das Fahrzeug lag in Seitenlage, der Fahrer war in seinem Fahrzeug eingeschossen.

Ein weiterer Verkehrsteilnehmer bemerkte glücklicherweise den Unfall und alarmierte die Rettungskräfte.

Beim Eintreffen der Feuerwehr musste der verunfallte PKW an der Hanglage zuerst gesichert werden um ein weiteres Abrutschen zu verhindern.

Nach der Sicherung konnte die eingeschlossene Person mittels Rettungsgerät befreit werden. Dieser hatte einen sehr guten Schutzengel. Rettungsdienst und Notarzt konnten nach der Erstversorgung keine schwereren Verletzungen festgestellt.

Die L134 war für die Rettungs- und Bergungsarbeiten für den Verkehr gesperrt, gegen 24:00 Uhr konnte diese wieder aufgehoben werden.